Politisches Kabarett von Thilo Seibel

Irgendwie läuft doch was falsch. Die Welt ist unangenehm voll von windschnittigen Populisten, stumpfen Technologie-Nerds und fröhlichen Hedonisten, die ihr SUV mit aufs Kreuzfahrtschiff nehmen wollen. Wir haben geistigen Stillstand in selbstfahrenden Autos, man testet die Wirkung von Mauern gegen Armut, und die einzige Antwort auf politische Gesichtslosigkeit ist das Burkaverbot.

Nur: Was ist die richtige Reaktion? Wohin steckt man sich seine politische Wut?Es gibt einen Weg. Den meisten ist er zu abstoßend, man will sich nicht die Hände schmutzig machen, und die Zahl der persönlichen Opfer ist schwer kalkulierbar -  aber Thilo Seibel hat es trotzdem getan: Er hat sich parteipolitisch engagiert. Einmal im Leben handeln statt reden! Dabei musste er zwei für einen Kabarettisten niederschmetternde Erfahrungen einstecken: Erstens reden andere noch mehr. Und zweitens kann politischer Protest ganz schnell in einer geschlossenen stationären Behandlung enden. Zum Glück helfen bei der Therapie ein ukrainischer Schlachtarbeiter, ein leidenschaftlicher Franzose und Horst Seehofer.

Ein Kabarettprogramm, das mit harten Fakten und brüllkomischen Parodien eine unerhörte Geschichte erzählt. Über das Nichtige im Falschen, das Schlichte im Stumpfen und richtige Lumpen in den falschen Ämtern. 

"Seibels pointierte Metaphern erfordern schnelles Mitdenken" und sind "zum Schreien komisch", und er "erschreckte, während man sich den Bauch vor Lachen hielt" - darauf konnte sich die Presse von Lüneburger Zeitung bis zu den Wolfsburger Nachrichten einigen. Die Rheinpfalz wähnt gar "Seibel auf dem Weg, einer der großen unbequemen Kabarettisten der Republik zu werden". 


Regie: Molly Spitta

Der politische Jahresüberblick mit Thilo Seibel


Wer hat in diesem Jahr welche Entscheidungen, Versprechungen oder Versprecher in die Welt gesetzt, wer hat mit wem mit welchen Reförmchen gespielt, wann war das, und vor allem: Warum? Man hat es doch alles irgendwo gelesen, man wollte die ganze Zeit schon darüber nachgedacht haben – doch da war das Jahr schon wieder rum.Wer hat in diesem Jahr welche Entscheidungen, Versprechungen oder Versprecher in die Welt gesetzt, wer hat mit wem mit welchen Reförmchen gespielt, wann war das, und vor allem: Warum? Man hat es doch alles irgendwo gelesen, man wollte die ganze Zeit schon darüber nachgedacht haben – doch da war das Jahr schon wieder rum.

Zum Glück hat sich Thilo Seibel alles für Sie gemerkt und unter die Kabarettlupe genommen. Ein politischer Jahresrückblick, sauber geordnet von wichtig nach nichtig und von drüber nach drunter. Und dazu ist dies der einzige Jahresrückblick auf deutschen Bühnen, wo das Publikum mitentscheiden darf, was das Ereignis des Jahres war. 

„Seibels pointierte Metaphern erfordern schnelles Mitdenken“, sind „zum Schreien komisch“ und er „erschreckte, während man sich den Bauch vor Lachen hielt“ – darauf konnte sich die Presse 2016/2017 von der Lüneburger Zeitung bis zu den Wolfsburger Nachrichten einigen. Die Rheinpfalz wähnt „Seibel auf dem Weg, einer der großen unbequemen Kabarettisten der Republik zu werden“.


"Ein grandioser Parcours durchs Zeitgeschehen. Seibel liefert dem begeisterten Publikum Polit-Kabarett mit klarer Kante und fundiertem Wissen - ein furioses Solo!"
Kölnische Rundschau 2015

"Seibel rüttelt wie ein Feuerteufel an den morschen Grundfesten der Demokratie."
Kölner Stadt-Anzeiger 2014

"Seibel ist ein Pointenvirtuose, der seine Geistesblitze bündelweise in den Saal schleuderte. So brillante und notwendig boshafte Unterhaltung findet man selten."
Südwest-Presse 2014